Dienstag, 3. April 2012

Wie man von Luft und Wasser lebt - Teil 4

Tag 5 des Experiments Fasten.

Leute, das war heute ein Flash!
Nachdem wir gestern relativ zeitig ins Bett gegangen sind, haben wir uns heute schon um 7 Uhr in der Früh aus dem Bett katapultiert. Ja, der Begriff ist treffend. Es fiel uns keineswegs schwer, das Bett zu verlassen.

Obwohl ich sonst morgens meine Zeit brauche, um Betriebstemperatur zu erreichen, war ich heute schon nach kurzer Zeit bereit. Da war mein Kaffee noch nicht halb ausgetrunken. :-)

Neben unserer täglichen Dosis Kaffee, Tee, Wasser und Milch stand heute ein Süppchen aus passierten Tomaten auf dem Programm. Oberlecker!

Insgesamt haben wir uns heute sehr energiegeladen gefühlt und waren sehr aktiv. Von Einkauf über Spaziergang und künstlerische Betätigung war alles dabei. Die alltäglichen Aufgaben im Haushalt waren im Handumdrehen erledigt.

Ihr seht schon, wohin das führt:
Natürlich haben wir uns sehr gut gefühlt. Offenbar haben jetzt schon die Selbstheilungskräfte des Körpers mit der Arbeit begonnen. Mein Hautbild normalisiert sich. Ricky hatte keinerlei Schmerzen und sein Blutdruck sinkt.

Die Sonne tat sicher ihr Übriges, um uns in beschwingte Laune zu versetzen. Aber die hätte es heute nicht gebraucht. Wir waren auch so gut drauf. Wir sind beide kreativ, haben neue und gute Ideen und auch die Energie, sie gleich umzusetzen.

Kurzum: Das Leben ist schön! Es ist einfach grandios, dem Frühling zuzusehen. Den Blumen, die überall sprießen, den Katzen, die auf Jagd gehen, den Vögeln bei ihren Gesängen und ihren Flirts.

Wir haben das Leben heute in tiefen Zügen genossen.

Und nun geht's mit einem guten  Buch ins Bett. Gute Nacht.

Zum Schluss folgt mein obligatorischer Hinweis: Fasten ohne ärztliche Kontrolle wird nicht zur Nachahmung empfohlen.

Montag, 2. April 2012

Wie man von Luft und Wasser lebt - Teil 3

Experiment Fasten - Tag 4

Also die 6 Stunden Schlaf waren nicht durch das Fasten beeinflusst. Das beruhigt uns. Wir haben letzte Nacht wesentlich länger und ruhiger geschlafen. Naja, wir lagen ja auch wesentlich eher im Bett. ;-)

Der Tag begann zwar etwas trübsinnig für mich, aber Ricky konnte mich dann doch noch aufmuntern. Ich schiebe meine Stimmung einfach mal auf das graue Wetter.

Heute Morgen beim Blumen gießen habe ich bemerkt, dass meine Sansevieria stark expandieren möchte und dachte mir, dass da ein größerer Topf recht hilfreich sein könnte. Glaubt ihr mir, dass ich sie regelrecht aufatmen hörte, nachdem ich sie umgetopft hatte? Nun hat sie ein größeres Heim mit frischer nährstoffreicher Erde. Ich hoffe, sie lebt sich gut darin ein.

Wir waren einkaufen. - Ja, ganz lässt es sich dann doch nicht vermeiden.
Und es hat sich gelohnt! Was Milch für ein köstliches Getränk ist, merkt man vermutlich erst, wenn man sie eine Weile nicht hatte. Schade, dass auf meinen Balkon keine Kuh passt. :-)

So, und nun will ich mal eine Bestandsaufnahme durchführen:
Wir haben uns heute gut gefühlt. Das Wärmeempfinden hat sich wieder reguliert und wir haben nicht gefröstelt. Nun fühlen wir uns deutlich leichter - subjektiv natürlich, denn eine Gewichtsabnahme ist nicht zu verzeichnen. Aber das ist ja auch nicht das Ziel.
Unser Energielevel war, verglichen mit gestern, erhöht. Wir können uns zwar mit Speedy Gonzales nicht messen, sind aber insgesamt aktiver als vor dem Fasten. Meine Konzentrationsfähigkeit erhöht sich wieder und hat mir bei meinen Recherchen für einen neuen Artikel auf meinem Blog "Halle - Eine Chronik" sehr gute Dienste geleistet.
Ansonsten sind noch keine körperlichen Veränderungen zu bemerken.

Wir sind gelassener geworden und das tut uns gut.

Heute Abend werden wir uns noch eine Gesichtsmaske gönnen und ein schönes Glas Milch. Und wir werden wohl ziemlich zeitig ins Bett gehen. Das ist so ein wunderbares Möbel! :-)

Zum Schluss schreibe ich noch meinen unvermeidlichen Hinweis: Fasten ohne ärztliche Kontrolle wird nicht zur Nachahmung empfohlen! 


Bis morgen, ihr Lieben.

Sonntag, 1. April 2012

Wie man von Luft und Wasser lebt - Teil 2

Ein neuer Tag mit dem Experiment Fasten. :-)
Immerhin schon Tag 3.

Wir haben nur 6 Stunden Schlaf gebraucht. Ob dies ein Zufall oder eine Auswirkung des Fastens ist, bleibt abzuwarten.

Wir beide fühlen uns gut. Einziger Wermutstropfen ist ein verändertes Wärmeempfinden. Uns kam es etwas kälter vor als gestern. Nein - nicht halbnackt im Freien, sondern in vollem Räuberzivil im beheizten Raum. Aber vielleicht ist das eine vorübergehende Erscheinung.

Unsere Nahrung bestand heute hauptsächlich aus Kaffee und Tee, obwohl der Kopf nach Kuchen, Eis und Brathähnchen gierte. Wir glaubten fast schwanger zu sein, obwohl ich mir das bei Ricky nur schwer vorstellen kann. ;-) - Übrigens, der Magen teilte diese Gelüste nicht. Wir haben keinen Hunger verspürt.

Um dem Körper die notwendigen Mineralien zu geben, haben wir mittags eine gut gewürzte Brühe getrunken.

Ein Spaziergang an der Sonne hat uns eine kleine Euphorie verschafft. Man braucht also keine bewusstseinserweiternden Drogen; die produziert der Körper ganz alleine. Die Bewegung tut einfach nur gut.

So langsam beginnt der Körper, sich leichter zu fühlen. Er ist es natürlich nicht. Aber ich denke, dass die veränderten Aufgaben diese Empfindung hervorrufen. Vielleicht meint aber auch nur der Kopf, dass es ja wohl nicht anders sein könne, wenn das Verdauungssystem träge vor sich hin liegt.

Und weil der Tag ja schon so wunderschön angefangen hatte, haben wir uns beiden ein Verwöhnprogramm gegönnt: ein heißes Bad und entspannende Massage.

Die Systemumstellung ist wohl offensichtlich in vollem Gange und hat sämtliche Ressourcen beschlagnahmt. Das Energielevel war heute nicht so hoch wie gestern. Und an Hirnakrobatik war nicht zu denken.
Also lassen wir den Tag mit einem schönen Lavendel-Tee ausklingen.

Ich wiederhole meinen Hinweis von gestern: Die beschriebene Vorgehensweise beim Fasten ohne ärztliche Kontrolle wird nicht zur Nachahmung empfohlen. 

Samstag, 31. März 2012

Wie man von Luft und Wasser lebt - Teil 1

Auf Wunsch einer einzelnen Dame starte ich eine Neuauflage meines Chronicle. Nein, die Dame bin nicht ich. :-)


Mein Leben war in den letzten Monaten recht hektisch, aber leider nicht sehr produktiv. Die Hektik wird bleiben. Aber vielleicht habe ich einen Weg gefunden, mit der Hektik besser umzugehen und wieder kreativ zu werden: seit gestern wird gefastet. 


Nun kann man über das Fasten durchaus geteilter Meinung sein und die Wirkung auf den menschlichen Organismus in Frage stellen. Aber subjektive Empfindungen lassen sich eben schlecht messen. 
Eines ist sicher: ich faste nicht aus religiösen Gründen. In diesem Falle hätte ich ja auch viel zu spät damit angefangen. 


Nein, ich möchte mich befreien. Vor vielen Jahren habe ich schon einmal in Eigenregie gefastet und nur positive Erfahrungen gemacht. Diese Erfahrung möchte ich jetzt wiederholen. 


Das ist jetzt die Stelle, an der ich ausdrücklich darauf hinweisen muss, dass mein Beispiel nicht zur Nachahmung gedacht ist, weil ich ohne jegliche ärztliche Kontrolle und Unterstützung faste. Einfach so für mich. Diese Vorgehensweise darf und will ich nicht weiterempfehlen. 


Ich leide nicht unter chronischen Erkrankungen und fühle mich gesund genug, um das Fasten auf eigene Faust zu wagen. Euch - meiner geneigten Leserschaft - empfehle ich nachdrücklich die Konsultation eines Arztes vor Beginn einer Fastenkur.

"Ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden." - Dieser Satz umschreibt mein Gefühl in den vergangenen Wochen und Monaten recht treffend. Bei dem Versuch, meinen eigenen Rhythmus zu finden, ist es bisher geblieben. Obwohl ich die Unterstützung von einigen guten Freunden genießen durfte. Vielleicht ist das ja so, wenn man versucht, das Drehbuch für den eigenen Lebensfilm endlich selbst zu schreiben.

Nun muss sich nicht zwangsläufig durch das Fasten etwas an meiner Gesamtsituation ändern. Aber einen Versuch ist es wert.

Zumal ich in einer Reportage zum Thema Fasten kürzlich erfahren durfte, dass viele Menschen während einer Fastenkur nicht nur den Alltag durchbrochen haben, sondern auch viele Erkrankungen zumindest lindern konnten. Das hat mich inspiriert.

Und so haben ein guter Freund und ich gestern beschlossen, mit dem Fasten zu beginnen.

Daraus kann man ein großes Ritual machen, mit Birkenstock-Schuhen, Jute-Bademantel und spartanisch eingerichtetem Zimmer. Aber man kann auch darauf verzichten. Das haben wir getan. Wir haben schlicht und einfach aufgehört, feste Nahrung zu uns zu nehmen.

Nun besteht unsere Hauptnahrung aus Flüssigkeit: Wasser, Kaffee, Tee, Fruchtsaft, Süppchen.
Gestern hatte mein Freund Ricky noch Angst, einem unbezwingbaren Hunger zum Opfer zu fallen und war daher sehr überrascht, dass sich erst am späten Abend ein winzig kleines Hungerchen meldete. Dem haben wir durch ein Tomatensüppchen aus passierten Tomaten, mit Gewürzen verfeinert, abgeholfen. Und siehe da - schon das Gefühl, eine Suppe aus einem Teller zu löffeln, schlug das Hungerchen in die Flucht. Ob man den gleichen Effekt erzielen würde, wenn man den Tee löffeln würde??? ;-)

Mit der Entscheidung zur Flüssignahrung beginnt die Reinigung der "unteren Luftwege". Der ganz unteren. ;-)
Meiner Erfahrung zufolge sollte das Hungergefühl gänzlich unterbleiben, sobald die Reinigung des Darms abgeschlossen ist.

Doch schon wenn die gewohnten Mahlzeiten ausbleiben, nimmt der Körper sehr wohl wahr, dass irgendetwas Ungewöhnliches vorgeht und schaltet in den Stressmodus. Dabei werden die dazugehörigen Stresshormone ausgeschüttet und bewirken einen Energieschub.

Dieser Energieschub macht sich bei uns beiden heute schon bemerkbar. Ricky stellte einen neuartigen Bewegungsdrang an sich fest und ich freue mich über meine erhöhte Konzentrationsfähigkeit. Ich kann meinen eigenen Gedanken folgen... Das war in der letzten Zeit nicht immer so! :-)

Um dem Kopf die Illusion eines Essens zu verschaffen, haben wir uns heute Abend ein Süppchen aus getrockneten Pilzen und Zwiebel gegönnt. Die festen Bestandteile wurden vor dem Servieren im Sieb gefangen.

Und auch heute hat sich kein quälender Hunger eingestellt.

Noch eine positive Seite hat das Fasten: man spart sich den Einkauf. Ist das wohltuend!

Über die weiteren Erlebnisse unserer Fastenkur halte ich euch auf dem Laufenden. Bis morgen also.


Donnerstag, 8. September 2011

Was habe ich in meiner Klausur gelernt?

Ja, ich war letzte Woche in Klausur. Nein, nicht die ganze Woche. Nur ein paar Tage.
Aber auch wenn man von einer Klausur oft einen anderen Eindruck hat, war die meine äußerst produktiv.

In erster Linie habe ich die Anregungen meines Freundes und Tutors David umgesetzt. Darüber habe ich in meinem letzten Post geschrieben.


Angst vor der eigenen Courage

Mir ist des Öfteren gesagt worden, ich wäre eine Kämpferin und sollte nur machen - es würde schon werden.
Ehrlich gesagt, habe ich vor so einigen Unternehmungen Hochachtung wenn nicht gar Angst. Wir Menschen sind halt nicht unbedingt und immer von Veränderungen begeistert.
Doch Veränderungen sind unumgänglich in unserem Leben. Da verändere ich schon lieber selbst ehe ich es anderen überlasse, mit meinem Leben zu machen was ihnen passt.

Das erinnert mich an eine ehemalige Kollegin, einige Jahre jünger als ich.
Eine selbstbewusste Frau, die immer zu wissen schien, wo es in ihrem Leben lang ging. Sie hat ein sehr ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden und begegnet jedem Menschen erst einmal vorurteilsfrei wie ein junger Hund.
Dann plötzlich wendete sich das Blatt für sie und sie hatte unter ihrer Chefin zu leiden. Der Grund für dieses Mobbing war nicht in schlechter Arbeit zu suchen. Im Gegenteil: es gab keinen Ersatz, wenn diese Kollegin mal ausfiel.
Noch mit hochroter Nase und Fieber hat sie sich auf Arbeit gequält, um ihre Pflichten termingerecht zu erledigen. Trotzdem kamen immer wieder aufwändige Sonderaufträge, Unterstellungen, unangebrachte Kritiken.
Irgendwann zerbricht man daran.

Ist es nicht furchtbar, was Bosheit alles anrichten kann?

Ich komme vom Thema ab. Wenn ein Kampf aussichtslos wird, spielt man nicht den Don Quichote. Man versucht der Situation zu entkommen. Nach tagelangem gutem Zureden tat sie das dann auch. Sie fand eine neue Stelle im gleichen Unternehmen und integrierte sich in das dortige Kollektiv. Achso, man sagt ja nicht mehr Kollektiv - ich meine Team. :-) Wenigstens war sie nun nicht mehr der Einzelkämpfer. Doch glücklich wurde sie auch dort nicht. Die Stelle war befristet, die Konkurrenz kam wieder und dann war sie froh, ihren Arbeitsplatz dort behalten zu können, wenn auch zu schlechteren Konditionen als die Kollegen.
Unzufrieden mit sich und der Welt, zuckte sie immer wieder mit den Schultern und meinte "Was soll ich denn da machen? Ich hab doch schon..." - Ja, sie hatte doch schon auf jemanden gewartet, der sie da rausholt und ihr die gebratenen Tauben in den Mund fliegen lässt. - Sie wird wohl dulden bis an ihr Ende und sich einreden, dass es keine andere Möglichkeit gäbe.

Was mich an der Geschichte so bewegt, ist eigentlich weniger ihre Entscheidung, sich leben zu lassen. Obwohl mir das in der Seele weh tut. - Nein, mir ist es eher um ihre Ausreden und ihren Umgang mit Kritik zu tun. Ich habe versucht, sie zum Nachdenken über ihre Situation zu animieren. Habe sie gefragt, ob sie denn bereit wäre, ihr Leben grundsätzlich zu verändern. Diese Indiskretion hat sie sehr übel genommen und mir die Freundschaft gekündigt. Aber nicht offen, sondern schleichend. Nun haben wir keinen Kontakt mehr zueinander.
Aber ist es nicht auch Pflicht einer Freundin, dem anderen auf den eigentlichen Weg zu helfen? Ist da nicht auch sanfte Kritik ein probates Mittel? Kritik, die einen dazu bringen soll, über sich und sein eigenes Dasein nachzudenken.
Ich kann doch nicht jammern, dass alles so trübe wäre und sich keine Besserung abzeichnet, wenn ich nicht versuche, andere Wege wenigstens zu denken.

Wie viele andere schon gesagt haben: Um vollwertiges Mitglied einer Schafherde zu sein, muss man in erster eines sein: ein Schaf.
Punkt.

Neuausrichtung

Nun gut. Ich habe mich ja entschieden, mein Leben zu verändern. Ja, das macht mitunter wirklich Angst.
Aber nach meiner gründlichen Hirnrenovierung letzte Woche ist zumindest der Weg der nächsten Wochen klar.
Ich habe unglaublich viel gelernt und mir eine Überblick darüber verschafft, auf welche Weise ich mein Geschäft etwas aktivieren kann.

Mittlerweile sind auch schon Ergebnisse zu sehen. Ich habe mich auf einigen Plattformen angemeldet, auf denen ich Dienstleistungen anbieten kann. Und parallel biete ich diese Dienstleistungen auf meiner Webseite an. Naja, noch nicht im Echtbetrieb. Da muss ich noch dran arbeiten.
Ich habe einen Veranstaltungskalender auf "Halle - eine Chronik" integriert, obwohl es gar nicht einfach war, einen geeigneten zu finden. Leider werden gute Tools offenbar nicht mehr gepflegt und lösen so mit der neuen Version von Wordpress Fehler aus. Meine stundenlange Fehlersuche hat mich auf den Gedanken gebracht, meine Erfahrungen mit Wordpress aufzuschreiben. Ob das nicht ein bisschen zu viel wird? - Ich denke noch darüber nach.
Und ich habe mich auf Suite 101 angemeldet und möchte hier Artikel veröffentlichen. Da werde ich gleich mal auf Themensuche gehen, nachdem mich Suite 101 als Autor akzeptiert hat.

So, und jetzt geht es an die Arbeit.

















Mittwoch, 7. September 2011

Worum gehts hier überhaupt?

Ha! Da bin ich also tatsächlich in der Zeitung! - Gut, ist meine eigene..., aber immerhin mit einer guten Auflage. 


Und warum eine Zeitung?


Das ist schnell erklärt:


Ich habe beschlossen, meine eigenen Webseiten zu betreiben. Internet kann ja wohl nicht so schwer sein! 
Schon in meinen Kindertagen war ich von dem Wunsch beseelt, meine eigenen Geschichten zu schreiben, meine eigenen Bücher im Regal stehen zu haben. 


Nun gut, meine Bücherregale sind schon zum Bersten voll - da passt nicht mal mehr eine Broschüre rein. 


Da kommt mir das Internet gerade recht. 
Bevor ich jedoch dicke Wälzer mit abendfüllenden Geschichten vollstopfe und veröffentliche, übe ich mich erst einmal im Bloggen. 


Die Anzahl der Blogs hat sich in den letzten Jahren exponentiell erhöht. Also sollte das nicht so schwierig sein. 
Dass man auf dem Weg zu einem erfolgreichen Blog, der auch wirklich gelesen wird, den einen oder anderen sehr vermeidbaren Fehler macht, ist vermutlich nur normal. Gut, vielleicht bleiben echte Fachleute verschont. 


Alle anderen müssen sich damit abfinden, dass das Leben sowohl Erfolge als auch Niederlagen zu bieten hat. Naja, und das Internet eben auch. 




Red' doch nicht drumrum!


Kurz gesagt, ich protokolliere hier in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen meine Abenteuer auf dem Weg zu einem erfolgreichen Blog. - Na, ganz richtig ist das nicht. Es sollen 4 erfolgreiche Blogs werden. 


Jeder steht natürlich unter einem anderen Zeichen. 




Meine Seiten


Meine Unternehmungen, die Erforschung von Sehenswürdigkeiten und andere meiner Interessen werden auf "Meinen Seiten" veröffentlicht. Ich bin gespannt, welche Geschichten sich hier wiederfinden werden. 
Ihr dürft aber auch jetzt schon gucken - es gibt schon was zu lesen. 


Das gilt übrigens auch für die restlichen 3 Blogs, die ich noch kurz vorstelle. 




Halle - eine Chronik


Ich liebe meine Heimatstadt Halle (Saale). Dieser Liebe entspringt ein wachsendes Interesse an der Historie dieser alten Dame. 
Im Internet finden sich Fetzen und Fetzchen über Halle, aber eine umfassende Übersicht über die Geschichte dieser Stadt suchte ich bisher vergebens. 
Also habe ich beschlossen, das Wissen zu bündeln, dessen ich habhaft werden kann. Mein Blog "Halle - eine Chronik" ist das Sammelalbum.




Bücher querbeet


Ich habe nicht umsonst ein paar rappelvolle Bücherregale. Das entspricht nun mal dem Wesen eines Bücherwurms. 
Auf meinem Blog "Bücher querbeet" lernt ihr meinen Geschmack kennen. Zuerst stelle ich natürlich meine ganz persönlichen Sahneschnittchen vor. Aber ich möchte im Laufe der Zeit einen gut durchwachsenen Querschnitt durch meine Bücherregale fressen zeichnen. 




Fluss des Lebens



Zum Schluss erzähle ich noch über ein Thema, das mich selbst sehr berührt. Wie viele andere und immer mehr Menschen habe ich erfahren müssen, wie weh ein Burnout tun kann. Ich habe gekämpft und hart gearbeitet, um wieder gesund zu werden. Und nun stehe ich da und muss an die vielen Betroffenen und ihre Angehörigen denken, die gerade nicht wirklich wissen, was los ist und was sie tun können. 
Und da will ich helfen. Ich möchte allen von Burnout betroffenen Menschen sagen, dass sie nicht allein sind. Dass es Menschen gibt, die sie verstehen. Ich möchte informieren, anregen und etwas bei der Orientierung helfen. 
Dafür ist der "Fluss des Lebens" ideal. 




So, Seite 1 ist voll. 




Wir sehen uns auf Seite 2...



Dienstag, 6. September 2011

Die Zeit fährt Auto...

... und ich bin zu Fuß.

Das sagte einer meiner ehemaligen Chefs immer wieder. Und damit hat er recht.
Übrigens ist er einer der Menschen, denen ich viel verdanke und für die ich sehr dankbar bin. Während der Zeit unserer Zusammenarbeit hat er mich immer wieder ermutigt und unterstützt. Dafür noch einmal herzlichen Dank, Herr Stellmach.

Nun, da ich ein professioneller Autor werden will und meine unterschiedlichen Aktivitäten koordinieren muss, wird ein gutes Zeitmanagement immer wichtiger. Und gerade an diesem Punkt habe ich meine Defizite. Ich bin zwar ganz groß im Planen, aber die Umsetzung der Pläne scheitert immer wieder. Und dann fange ich von vorne an.... zu planen. ;-)

Nun habe ich aber das Glück, einen guten Tutor zu haben. David Risley, professioneller Blogger und Online-Unternehmer seit mehr als 10 Jahren, legt den Finger immer wieder in die Wunde. Und er hat ein untrügliches Gespür dafür, wie er seinen Lesern/ Schülern helfen kann. Ich wünsche mir, dass ich in meinem Bereich einen ähnlichen Experten-Status erreiche. Aber ich schweife ab.


Das Scheitern von Zeitmanagement-Systemen

Und da hat David Risley also einen Artikel über Zeitmanagement geschrieben. Er führte seine Gedanken dazu aus, weshalb wir Zeitmanagement-Systeme immer wieder als zusätzliche Arbeit wahrnehmen und nach kurzer Zeit auf ihre Nutzung verzichten. Auch von seinen Lesern hat er wiederholt erfahren, dass deren verletzlichster Punkt gerade darin liegt, ihre Zeit optimal zu planen und zu nutzen.

Weil der Bedarf so überwältigend war, hat sich David entschlossen, zu dem Thema ein Webinar zu veranstalten. Leider finden seine Webinare immer zu nachtschlafender Zeit statt, wegen der Zeiverschiebung. Dennoch war mir das Thema  wichtig genug, um dieses Webinar zu besuchen. Und ich habe es nicht bereut. In seinen Ausführungen hat David keine neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse präsentiert.

Gänzlich neu war mir aber sein Denkansatz: wir scheitern nicht am Zeitmanagement sondern an der Reizüberflutung

Das ist nicht von der Hand zu weisen.
Wie oft lese ich alle möglichen Facebook-Einträge, verbringe Stunden mit dem Lesen von anderen Blogs, muss diesen Report im Fernsehen noch sehen? Und nun habe ich mich auch noch bei Twitter angemeldet. Da bin ich doch gespannt, wie viel Zeit ich damit verbringe...
Dann wird mit Freunden und Familie gechattet und telefoniert. Man ärgert sich über die ewigen Spam-Anrufe genauso wie über die Spam-Mails.
Und wie oft verzettelt man sich bei der Recherche im Internet und auch offline. Ich weiß, da hatte ich doch irgendwo ein Kapitel in Buch XY... Naja, ehe das Buch gefunden und das Kapitel herausgesucht ist, habe ich schon wieder unnütz Zeit verplempert.


Zeit ist unser wertvollstes Gut

Die meisten Dinge kann man wiederbeschaffen, wenn sie verloren sind. Auch Geld lässt sich wieder verdienen. Freunde kann man wieder finden.

Was nicht wieder kommt, wenn es einmal verloren ist, ist Zeit. 
Die Sekunde, die gerade vergangen ist, ist unwiederbringlich verloren.

Wieso also beginnen wir erst dann, unsere Zeit optimal zu nutzen, wenn wir SPÜREN, dass sie abläuft?

Diese Aussage hat mir die Augen geöffnet.

Ich werde also meine Zeit in Zukunft besser nutzen. Das ist wichtig, um Dinge auch erledigt zu bekommen und sich nicht bloß zu beschäftigen.

Leider werden meinen neuen Prinzipien gerade Davids Webinare zum Opfer fallen. Wenn ich meine Zeit effektiver nutzen möchte, kann ich nicht alle paar Wochen meinen Tagesrhythmus aus dem Takt bringen mit den Webinaren um 3:00 Uhr morgens. Aber vielleicht hält David ja daran fest, die Webinare aufzunehmen und später zur Verfügung zu stellen.

In seinem Webinar habe ich auch gelernt, dass man nicht unbedingt hunderte Euro ausgeben muss, um sich ein persönliches Zeitmanagement-System zu kaufen. Einige simple Prinzipien reichen aus.

Und hier sind nun meine Regeln, die ich neu aufgestellt habe:


  • E-Mails werden nur noch zweimal am Tag abgerufen; morgens und abends.
  • Mein Telefon wird stumm geschaltet. Wer mich erreichen will, kann auf den AB sprechen. ICH entscheide, wann ich telefoniere.
  • Chats werden nur noch in der "Freizeit" stattfinden. Während meiner Arbeit lasse ich mich nicht mehr ablenken. 
  • Facebook, Twitter & Co. werden ebenfalls nur noch zu festgelegten Zeiten besucht. 
  • Nachrichten werde ich nicht mehr im Fernsehen sehen. Ich werde mir eine Newsseite aussuchen und dort meine Informationen einmal am Tag beziehen. 
  • Ich werde meine Wohnung und damit mich von Ballast befreien. Stück für Stück werden alle Dinge, die ich nicht brauche und nicht nutze, entsorgt, verschenkt oder verkauft. 
  • Ich richte eine große To-Do-Liste ein, auf der ich notiere, was ich noch so alles "irgendwann mal" machen will. Habe ich eins davon erledigt, wird es gestrichen. Die Liste wird regelmäßig geprüft und Punkte, die nicht mehr relevant sind, werden auch entfernt.
  • Für jeden Tag nehme ich mir einige wenige Dinge vor, die erledigt werden. Die Ergebnisse werde ich jede Woche protokollieren. 
Diese 8 Regeln sollten reichen, um meine Zeit effektiver zu gestalten.