Nun ja, liebe Freunde, es ist ein wenig Zeit vergangen, seit ich mein Experiment "Fasten" durchgeführt und für euch alle meine Erfahrungen aufgezeichnet habe. Zu meinem Bedauern ist es mir jedoch nicht gelungen, wirklich täglich darüber zu schreiben. Hm, ich könnte jetzt Ausreden und Entschuldigungen finden, aber genau davon will ich mich lösen. Ich möchte nur um Verzeihung bitten.
Jetzt versuche ich, aus dem Gedächtnis die letzten Tage unseres Fastens zu rekapitulieren.
Zur Erinnerung: Als Ricky und ich uns zum Fasten entschlossen haben, stand Ostern vor der Tür. Es war also sehr absehbar, dass unser Experiment nicht allzu lange andauern würde, weil ich zu den Feiertagen bei meiner Mutti eingeladen war und sie nicht vor den Kopf stoßen wollte, indem ich ihre leckeren Speisen verschmähe. :-)
Am Samstag, dem 07. April, war ich bei meiner Mutti eingeladen und demzufolge haben wir auch an diesem Tag unser Fasten gebrochen.
Bis dahin durften wir die Segnungen des Fastens genießen. Wir fühlten uns jeden Tag leicht und energiegeladen. Die Arbeit ging uns leicht von der Hand und unsere Köpfe waren frei genug, um kreative Gedanken fließen zu lassen.
Insgesamt bleibt zu sagen, dass uns das Fasten sehr gut getan hat und unserer Gesundheit zuträglich war.
Ich habe keine Ahnung, woher die Tradition des religiösen Fastens kommt. Aber ich glaube, dass man sich etwas dabei gedacht hat. In unserer heutigen Überfluss-Gesellschaft ist es wohl gar nicht so verkehrt, einmal bewusst auf bestimmte Verhaltensweisen zu verzichten, um zu bemerken, welchen Effekt der Verzicht hat.
Ricky und ich jedenfalls haben das Fasten nicht einmal als Verzicht wahrgenommen, sondern eher als Bereicherung empfunden. Wir wissen nun wieder sehr genau, dass der Mensch auch ohne üppige Mahlzeiten gut leben kann und Energie eben nicht ausschließlich aus der Nahrung bezieht.
Trotzdem füge ich meinen Warnhinweis an: Fasten ohne ärztliche Kontrolle wird nicht zur Nachahmung empfohlen.
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Dienstag, 14. August 2012
Dienstag, 3. April 2012
Wie man von Luft und Wasser lebt - Teil 4
Tag 5 des Experiments Fasten.
Leute, das war heute ein Flash!
Nachdem wir gestern relativ zeitig ins Bett gegangen sind, haben wir uns heute schon um 7 Uhr in der Früh aus dem Bett katapultiert. Ja, der Begriff ist treffend. Es fiel uns keineswegs schwer, das Bett zu verlassen.
Obwohl ich sonst morgens meine Zeit brauche, um Betriebstemperatur zu erreichen, war ich heute schon nach kurzer Zeit bereit. Da war mein Kaffee noch nicht halb ausgetrunken. :-)
Neben unserer täglichen Dosis Kaffee, Tee, Wasser und Milch stand heute ein Süppchen aus passierten Tomaten auf dem Programm. Oberlecker!
Insgesamt haben wir uns heute sehr energiegeladen gefühlt und waren sehr aktiv. Von Einkauf über Spaziergang und künstlerische Betätigung war alles dabei. Die alltäglichen Aufgaben im Haushalt waren im Handumdrehen erledigt.
Ihr seht schon, wohin das führt:
Natürlich haben wir uns sehr gut gefühlt. Offenbar haben jetzt schon die Selbstheilungskräfte des Körpers mit der Arbeit begonnen. Mein Hautbild normalisiert sich. Ricky hatte keinerlei Schmerzen und sein Blutdruck sinkt.
Die Sonne tat sicher ihr Übriges, um uns in beschwingte Laune zu versetzen. Aber die hätte es heute nicht gebraucht. Wir waren auch so gut drauf. Wir sind beide kreativ, haben neue und gute Ideen und auch die Energie, sie gleich umzusetzen.
Kurzum: Das Leben ist schön! Es ist einfach grandios, dem Frühling zuzusehen. Den Blumen, die überall sprießen, den Katzen, die auf Jagd gehen, den Vögeln bei ihren Gesängen und ihren Flirts.
Wir haben das Leben heute in tiefen Zügen genossen.
Und nun geht's mit einem guten Buch ins Bett. Gute Nacht.
Zum Schluss folgt mein obligatorischer Hinweis: Fasten ohne ärztliche Kontrolle wird nicht zur Nachahmung empfohlen.
Leute, das war heute ein Flash!
Nachdem wir gestern relativ zeitig ins Bett gegangen sind, haben wir uns heute schon um 7 Uhr in der Früh aus dem Bett katapultiert. Ja, der Begriff ist treffend. Es fiel uns keineswegs schwer, das Bett zu verlassen.
Obwohl ich sonst morgens meine Zeit brauche, um Betriebstemperatur zu erreichen, war ich heute schon nach kurzer Zeit bereit. Da war mein Kaffee noch nicht halb ausgetrunken. :-)
Neben unserer täglichen Dosis Kaffee, Tee, Wasser und Milch stand heute ein Süppchen aus passierten Tomaten auf dem Programm. Oberlecker!
Insgesamt haben wir uns heute sehr energiegeladen gefühlt und waren sehr aktiv. Von Einkauf über Spaziergang und künstlerische Betätigung war alles dabei. Die alltäglichen Aufgaben im Haushalt waren im Handumdrehen erledigt.
Ihr seht schon, wohin das führt:
Natürlich haben wir uns sehr gut gefühlt. Offenbar haben jetzt schon die Selbstheilungskräfte des Körpers mit der Arbeit begonnen. Mein Hautbild normalisiert sich. Ricky hatte keinerlei Schmerzen und sein Blutdruck sinkt.
Die Sonne tat sicher ihr Übriges, um uns in beschwingte Laune zu versetzen. Aber die hätte es heute nicht gebraucht. Wir waren auch so gut drauf. Wir sind beide kreativ, haben neue und gute Ideen und auch die Energie, sie gleich umzusetzen.
Kurzum: Das Leben ist schön! Es ist einfach grandios, dem Frühling zuzusehen. Den Blumen, die überall sprießen, den Katzen, die auf Jagd gehen, den Vögeln bei ihren Gesängen und ihren Flirts.
Wir haben das Leben heute in tiefen Zügen genossen.
Und nun geht's mit einem guten Buch ins Bett. Gute Nacht.
Zum Schluss folgt mein obligatorischer Hinweis: Fasten ohne ärztliche Kontrolle wird nicht zur Nachahmung empfohlen.
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Samstag, 31. März 2012
Wie man von Luft und Wasser lebt - Teil 1
Auf Wunsch einer einzelnen Dame starte ich eine Neuauflage meines Chronicle. Nein, die Dame bin nicht ich. :-)
Mein Leben war in den letzten Monaten recht hektisch, aber leider nicht sehr produktiv. Die Hektik wird bleiben. Aber vielleicht habe ich einen Weg gefunden, mit der Hektik besser umzugehen und wieder kreativ zu werden: seit gestern wird gefastet.
Nun kann man über das Fasten durchaus geteilter Meinung sein und die Wirkung auf den menschlichen Organismus in Frage stellen. Aber subjektive Empfindungen lassen sich eben schlecht messen.
Eines ist sicher: ich faste nicht aus religiösen Gründen. In diesem Falle hätte ich ja auch viel zu spät damit angefangen.
Nein, ich möchte mich befreien. Vor vielen Jahren habe ich schon einmal in Eigenregie gefastet und nur positive Erfahrungen gemacht. Diese Erfahrung möchte ich jetzt wiederholen.
Das ist jetzt die Stelle, an der ich ausdrücklich darauf hinweisen muss, dass mein Beispiel nicht zur Nachahmung gedacht ist, weil ich ohne jegliche ärztliche Kontrolle und Unterstützung faste. Einfach so für mich. Diese Vorgehensweise darf und will ich nicht weiterempfehlen.
Ich leide nicht unter chronischen Erkrankungen und fühle mich gesund genug, um das Fasten auf eigene Faust zu wagen. Euch - meiner geneigten Leserschaft - empfehle ich nachdrücklich die Konsultation eines Arztes vor Beginn einer Fastenkur.
"Ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden." - Dieser Satz umschreibt mein Gefühl in den vergangenen Wochen und Monaten recht treffend. Bei dem Versuch, meinen eigenen Rhythmus zu finden, ist es bisher geblieben. Obwohl ich die Unterstützung von einigen guten Freunden genießen durfte. Vielleicht ist das ja so, wenn man versucht, das Drehbuch für den eigenen Lebensfilm endlich selbst zu schreiben.
Nun muss sich nicht zwangsläufig durch das Fasten etwas an meiner Gesamtsituation ändern. Aber einen Versuch ist es wert.
Zumal ich in einer Reportage zum Thema Fasten kürzlich erfahren durfte, dass viele Menschen während einer Fastenkur nicht nur den Alltag durchbrochen haben, sondern auch viele Erkrankungen zumindest lindern konnten. Das hat mich inspiriert.
Und so haben ein guter Freund und ich gestern beschlossen, mit dem Fasten zu beginnen.
Daraus kann man ein großes Ritual machen, mit Birkenstock-Schuhen, Jute-Bademantel und spartanisch eingerichtetem Zimmer. Aber man kann auch darauf verzichten. Das haben wir getan. Wir haben schlicht und einfach aufgehört, feste Nahrung zu uns zu nehmen.
Nun besteht unsere Hauptnahrung aus Flüssigkeit: Wasser, Kaffee, Tee, Fruchtsaft, Süppchen.
Gestern hatte mein Freund Ricky noch Angst, einem unbezwingbaren Hunger zum Opfer zu fallen und war daher sehr überrascht, dass sich erst am späten Abend ein winzig kleines Hungerchen meldete. Dem haben wir durch ein Tomatensüppchen aus passierten Tomaten, mit Gewürzen verfeinert, abgeholfen. Und siehe da - schon das Gefühl, eine Suppe aus einem Teller zu löffeln, schlug das Hungerchen in die Flucht. Ob man den gleichen Effekt erzielen würde, wenn man den Tee löffeln würde??? ;-)
Mit der Entscheidung zur Flüssignahrung beginnt die Reinigung der "unteren Luftwege". Der ganz unteren. ;-)
Meiner Erfahrung zufolge sollte das Hungergefühl gänzlich unterbleiben, sobald die Reinigung des Darms abgeschlossen ist.
Doch schon wenn die gewohnten Mahlzeiten ausbleiben, nimmt der Körper sehr wohl wahr, dass irgendetwas Ungewöhnliches vorgeht und schaltet in den Stressmodus. Dabei werden die dazugehörigen Stresshormone ausgeschüttet und bewirken einen Energieschub.
Dieser Energieschub macht sich bei uns beiden heute schon bemerkbar. Ricky stellte einen neuartigen Bewegungsdrang an sich fest und ich freue mich über meine erhöhte Konzentrationsfähigkeit. Ich kann meinen eigenen Gedanken folgen... Das war in der letzten Zeit nicht immer so! :-)
Um dem Kopf die Illusion eines Essens zu verschaffen, haben wir uns heute Abend ein Süppchen aus getrockneten Pilzen und Zwiebel gegönnt. Die festen Bestandteile wurden vor dem Servieren im Sieb gefangen.
Und auch heute hat sich kein quälender Hunger eingestellt.
Noch eine positive Seite hat das Fasten: man spart sich den Einkauf. Ist das wohltuend!
Über die weiteren Erlebnisse unserer Fastenkur halte ich euch auf dem Laufenden. Bis morgen also.
Mein Leben war in den letzten Monaten recht hektisch, aber leider nicht sehr produktiv. Die Hektik wird bleiben. Aber vielleicht habe ich einen Weg gefunden, mit der Hektik besser umzugehen und wieder kreativ zu werden: seit gestern wird gefastet.
Nun kann man über das Fasten durchaus geteilter Meinung sein und die Wirkung auf den menschlichen Organismus in Frage stellen. Aber subjektive Empfindungen lassen sich eben schlecht messen.
Eines ist sicher: ich faste nicht aus religiösen Gründen. In diesem Falle hätte ich ja auch viel zu spät damit angefangen.
Nein, ich möchte mich befreien. Vor vielen Jahren habe ich schon einmal in Eigenregie gefastet und nur positive Erfahrungen gemacht. Diese Erfahrung möchte ich jetzt wiederholen.
Das ist jetzt die Stelle, an der ich ausdrücklich darauf hinweisen muss, dass mein Beispiel nicht zur Nachahmung gedacht ist, weil ich ohne jegliche ärztliche Kontrolle und Unterstützung faste. Einfach so für mich. Diese Vorgehensweise darf und will ich nicht weiterempfehlen.
Ich leide nicht unter chronischen Erkrankungen und fühle mich gesund genug, um das Fasten auf eigene Faust zu wagen. Euch - meiner geneigten Leserschaft - empfehle ich nachdrücklich die Konsultation eines Arztes vor Beginn einer Fastenkur.
"Ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden." - Dieser Satz umschreibt mein Gefühl in den vergangenen Wochen und Monaten recht treffend. Bei dem Versuch, meinen eigenen Rhythmus zu finden, ist es bisher geblieben. Obwohl ich die Unterstützung von einigen guten Freunden genießen durfte. Vielleicht ist das ja so, wenn man versucht, das Drehbuch für den eigenen Lebensfilm endlich selbst zu schreiben.
Nun muss sich nicht zwangsläufig durch das Fasten etwas an meiner Gesamtsituation ändern. Aber einen Versuch ist es wert.
Zumal ich in einer Reportage zum Thema Fasten kürzlich erfahren durfte, dass viele Menschen während einer Fastenkur nicht nur den Alltag durchbrochen haben, sondern auch viele Erkrankungen zumindest lindern konnten. Das hat mich inspiriert.
Und so haben ein guter Freund und ich gestern beschlossen, mit dem Fasten zu beginnen.
Daraus kann man ein großes Ritual machen, mit Birkenstock-Schuhen, Jute-Bademantel und spartanisch eingerichtetem Zimmer. Aber man kann auch darauf verzichten. Das haben wir getan. Wir haben schlicht und einfach aufgehört, feste Nahrung zu uns zu nehmen.
Nun besteht unsere Hauptnahrung aus Flüssigkeit: Wasser, Kaffee, Tee, Fruchtsaft, Süppchen.
Gestern hatte mein Freund Ricky noch Angst, einem unbezwingbaren Hunger zum Opfer zu fallen und war daher sehr überrascht, dass sich erst am späten Abend ein winzig kleines Hungerchen meldete. Dem haben wir durch ein Tomatensüppchen aus passierten Tomaten, mit Gewürzen verfeinert, abgeholfen. Und siehe da - schon das Gefühl, eine Suppe aus einem Teller zu löffeln, schlug das Hungerchen in die Flucht. Ob man den gleichen Effekt erzielen würde, wenn man den Tee löffeln würde??? ;-)
Mit der Entscheidung zur Flüssignahrung beginnt die Reinigung der "unteren Luftwege". Der ganz unteren. ;-)
Meiner Erfahrung zufolge sollte das Hungergefühl gänzlich unterbleiben, sobald die Reinigung des Darms abgeschlossen ist.
Doch schon wenn die gewohnten Mahlzeiten ausbleiben, nimmt der Körper sehr wohl wahr, dass irgendetwas Ungewöhnliches vorgeht und schaltet in den Stressmodus. Dabei werden die dazugehörigen Stresshormone ausgeschüttet und bewirken einen Energieschub.
Dieser Energieschub macht sich bei uns beiden heute schon bemerkbar. Ricky stellte einen neuartigen Bewegungsdrang an sich fest und ich freue mich über meine erhöhte Konzentrationsfähigkeit. Ich kann meinen eigenen Gedanken folgen... Das war in der letzten Zeit nicht immer so! :-)
Um dem Kopf die Illusion eines Essens zu verschaffen, haben wir uns heute Abend ein Süppchen aus getrockneten Pilzen und Zwiebel gegönnt. Die festen Bestandteile wurden vor dem Servieren im Sieb gefangen.
Und auch heute hat sich kein quälender Hunger eingestellt.
Noch eine positive Seite hat das Fasten: man spart sich den Einkauf. Ist das wohltuend!
Über die weiteren Erlebnisse unserer Fastenkur halte ich euch auf dem Laufenden. Bis morgen also.
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